Historie

Wir laden Sie ein auf eine Zeitreise durch 200 Jahre Sparkassengeschichte

Weltwirtschaftskrise und die Sparkassen 1929/31

In den USA führt der anhaltende wirtschaftliche Aufschwung nach dem Ersten Weltkrieg zu einem „Spekulationsfieber“ auf den Aktienmärkten. Nachdem sich jedoch die Konjunktur im Herbst 1929 abschwächt, bleiben Gewinne aus. Die Aktienkurse gehen zurück und führen bis zum Kurseinbruch am 24. Oktober 1929 zu einer immensen Panik unter den Anlegern. Dieser Tag beendet die Phase der sogenannten Goldenen Zwanziger und läutet eine Weltwirtschaftskrise ein, die sich insbesondere auf Deutschland auswirkt. Im Raum Coburg werden 1929 etwa 67 Anträge auf Geschäftskonkurs angemeldet.

Am 25. November 1929 treffen sich die Coburger Kreditinstitute zur Generalversammlung bei der Coburger Vereinsbank. Obwohl die Lage bei den Kreditinstituten noch recht stabil ist, löst das Treffen in der Öffentlichkeit eine große Unsicherheit aus. So gehen Gerüchte um, dass auch die Sparkasse in Coburg von einer Zahlungsunfähigkeit betroffen sei. Die Verantwortlichen setzen in den darauffolgenden Tagen alles daran, das Vertrauen zu den Sparkassen durch Werbeanzeigen und Stellungnahmen wiederherzustellen. Tatsächlich aber verschlechtert sich die Lage.

Für Abhilfe sorgt erst der Beitritt der Sparkasse zum Bayerischen Sparkassen- und Giroverband am 13. Dezember 1931 und ein dadurch gewährter Bereitschaftskredit.

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