Historie

Wir laden Sie ein auf eine Zeitreise durch 200 Jahre Sparkassengeschichte

Umbau der Coburger Geschäftsstelle

Die Städtische Sparkasse Coburg erhält nach dem Umbau des Coburger Rathauses 1902 neue Geschäftsräume im Parterre des Gebäudes, die allerdings nicht lange für den gestiegenen Publikumsverkehr und die zunehmenden Beschäftigtenzahlen ausreichen. Erste Neubaupläne scheitern 1927 zunächst am Widerstand der Nationalsozialisten, die bereits über Einfluss in der Stadt verfügen.

Nachdem 1935 die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder auf über 130 gestiegen ist, beginnt der Verwaltungsausschuss der Sparkasse mit Planungen zur Behebung der Raumnot.

Geplant ist, auf dem Grundstück des sogenannten Nonnenmacherhauses (Markt 2-3) einschließlich der rückwärtigen Gebäude einen neuen Sparkassenbau zu errichten. Teile des Nonnenmacherhauses, das sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts im Besitz der Stadt Coburg befindet, nutzt die Sparkasse bereits seit 1930 als Büroraum. Für die Ausführung bestimmt die Städtische Sparkasse Coburg den Berliner Architekten Josef Bischof. Die Gestaltung der Fassaden soll der Coburger Architekt Reinhard Claaßen übernehmen. Ende Juli 1936 erklärt sich die Stadt mit den Neubauplänen einverstanden und verkauft das Grundstück für 200.000 RM.

Im Sommer 1937 beginnen die Bauarbeiten mit dem Abbruch der an der Rosengasse gelegenen Gebäudeteile am Markt 3. Während die Vorarbeiten für den zweiten Bauabschnitt, bei dem die Rokoko-Fassade des Hauses Markt 2 abgerissen werden soll, bereits laufen, beginnt mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen Anfang September 1939 der Zweite Weltkrieg.

Tatsächlich werden die Arbeiten während des Kriegs nicht wieder aufgenommen, womit die ursprüngliche Fassade des Nonnenmacherhauses erhalten bleibt. Die Wiederherstellung der teilweise zerstörten Rokoko-Fassade beginnt im August 1951. Weiterhin soll durch eine neue Raumaufteilung ein moderner Eingangsbereich für die Hauptstelle der VCS geschaffen werden. Dazu wird das Gebäude mit dem Schalterhallenneubau Markt 3 in der Rosengasse verbunden. Der Behelfseingang zur Sparkasse in der Rosengasse wird geschlossen. Am 26. Januar 1952 kann die Einweihung des Um- und Erweiterungsbaus im Rathaussaal gebührend gefeiert werden.

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