Historie

Wir laden Sie ein auf eine Zeitreise durch 200 Jahre Sparkassengeschichte

Einführung der Sparbücher

Bis heute ist das Sparbuch das Produkt der Sparkassen, das sicherlich jeder in Deutschland kennt. Tatsächlich gibt es bei den Sparkassen in Deutschland bis etwa 1900 zwei unterschiedliche Handhabungen, wenn es um die Quittierung von Spareinlagen geht – den Empfangsschein und das Sparbuch.

Die Einführung der Sparbücher in der Sparkasse in Coburg erfolgt schließlich ab dem 1. Januar 1904 unter dem seit Juli 1902 amtierenden Sparkassen-Verwalter Louis Hanft. Sowohl hinsichtlich des Zinsfußes als auch bezüglich der Kündigung besitzen die Inhaber der neuen Sparbücher dieselben Rechte wie die Besitzer der Scheine.

Weiterhin bemerkt die Sparkassenverwaltung im Jahr 1905: „Da die Bücher an und für sich handlicher sind und sauberer bleiben, auch die Einträge möglichst übersichtlich gemacht werden, werden dieselben vom Publikum bevorzugt und es ist anzunehmen, daß sie mit der Zeit die Scheine ersetzen werden. Von den Kontobüchern unterscheiden sie sich hauptsächlich dadurch, daß die Einlagen nach erfolgter Kündigung ohne Provisionsabzug zurückgefordert werden können.“ Die Sparbücher bedeuten zudem für die Sparkassenverwaltung eine Vereinfachung der Arbeitsabläufe. So brauchen Zinszuschreibungen zum Jahresende für jeden Kunden nur noch in einem Buch, statt auf zahlreichen Scheinen vorgenommen zu werden.

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