Historie

Wir laden Sie ein auf eine Zeitreise durch 200 Jahre Sparkassengeschichte

Der "Breslauer Keller"

Anfang des Jahres 1945 zeichnet sich die Niederlage Deutschlands im Zweiten Weltkrieg immer deutlicher ab. Im Osten beginnt die sowjetische Armee ihre breitangelegte Offensive gegen das „Dritte Reich“.

Nach dem Vormarsch der Roten Armee nach Schlesien beschließen die Verantwortlichen der Breslauer Sparkasse, ihre Geschäftsstelle Richtung Westen beziehungsweise in den Süden zu verlagern. Süddeutschland gilt als sicherer Rückzugsort. Die Unterlagen und tausende Sparbücher der Breslauer Sparkasse werden in Güterwaggons geladen und für den Transport vorbereitet. Der Zug macht sich auf den Weg nach Coburg, wo die Breslauer Sparkasse eine „Ausweichstelle“ einrichtet. Der Inhalt der Waggons wird im Tresor und in den Luftschutzkellern der Hauptstelle der Vereinigte Coburger Sparkassen eingelagert. So wird der Keller der Sparkasse zum „Breslauer Keller“.

Auch die Stadt Stettin (heute polnisch: Szczecin) in Westpommern sieht sich Anfang 1945 durch die näherkommende Front bedroht. Oberbürgermeister Werner Faber entscheidet daher, die Gemälde aus dem Städtischen Museum Stettin in Sicherheit zu bringen.

Ende März 1945 trifft der Transport in Coburg ein. Die Vereinigte Coburger Sparkassen stellt Platz für die Aufbewahrung der Gemäldesammlung zur Verfügung, wie etwa den „Breslauer Keller“.

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